PROJEKTMANAGEMENT & TECHNISCHES COACHING VON A- Z
Prof. Dr.- Ing. Annette Kunow ist seit 1988 Professorin für Mechatronik und Maschinenbau an der Hochschule Bochum und Unternehmerin und arbeitet seit 1984 im Projektmanagement.
Durch die sehr schlanken Hierarchien in den heutigen Unternehmen wird die gezielte Steuerung auch von kleineren Projekten und die gekonnte Menschenführung zum Gradmesser des Projekterfolges. Dabei ist das Zusammenspiel dieser Faktoren und die Anforderungen an den Projektleiter von großer Bedeutung. Hier stellt sie Ihnen ihr gebündeltes Know- How zur Verfügung!
Eine professionelle Kommunikation ermöglicht, die Verhaltensweisen und
Signale der Kommunikationspartner
richtig wahrzunehmen, um angemessen reagieren zu können und die
eigentliche Ursache festzustellen.
Deshalb ist es ist notwendig, ein Ziel genau zu definieren. Die Methode
des Neurolinguistischen Programmierens
(NLP), einem Beschreibungs-, Erklärungs- und Lehrmodell für die
Kommunikation, geht dabei prozessorientiert
vor.
Am besten werden schwierige Situationen im ersten Schritt in einem
Gespräch unter vier Augen geführt, damit
sich der Projektleiter ein Bild machen kann. Erst danach ist es
sinnvoll, mit allen Beteiligten zu verhandeln.
Im Zweiergespräch ist es immer möglich, auch ohne eine Offenlegung des
Ziels zu arbeiten. Dies ist besonders
beim Arbeiten in Konfliktsituationen hilfreich. Der Mitarbeiter muss
nicht sagen, wie ihm etwas und was ihm
missfällt. Allein die Beobachtung seiner Reaktionen und das
Hinterfragen mit einer bestimmten Fragetechnik
dem Projektleiter zeigen, wie er das Verhalten des Mitarbeiters
beeinflussen kann, ohne dessen Gefühle zu
verletzen.
Bei der inhaltsfreien Befragung kennt der Fragende das Ziel des
Befragten nicht, da dieser sein Ziel nicht
preisgeben will oder kann. Der Fragende muss jedoch sicherstellen, dass
der Befragte über eine hinreichend
genaue Vorstellung von dem gewählten Zielbild verfügt.
Durch Fragen wie: "... wo genau, wie genau und wem gegenüber genau
...?" wird eine gute, den Kontext
betreffende Analyse erreicht, zum Beispiel zu welchem Zeitpunkt oder in
welchem Rahmen das Zielverhalten
sinnvoll ist.
Um Klarheit für das Ziel zu bekommen, wird der gewünschte Zustand
möglichst mit allen fünf Sinnen (visuell =
sehen, auditiv = hören, kinästetisch = fühlen, olfaktorisch = riechen,
gustatorisch = schmecken) beschrieben
und angesprochen.
Wird der Inhalt einer Zielvorgabe jedoch veröffentlicht, braucht der
Fragende nicht alles wortwörtlich zu
verstehen, denn Worte sind nur Metaphern, deren wirkliche Bedeutung
selbst dem Zielsuchenden zu Beginn des
Prozesses oft noch nicht ganz klar sind.
Hinzu kommt, dass es ja manchmal gerade das Ziel einer Diskussion ist,
einen Suchprozess zur Klärung oder
Übersetzung dieser Metaphern einzuleiten. Das kann auch die Veränderung
des ursprünglichen Zeiels sein.
Bei Fragen zum Vertiefen und Stärken des gefundenen Ziels eignet sich besonders die Arbeit in Einzelgesprächen. Im Einzelgespräch kann sich zum Beispiel ein unzufriedener Mitarbeiterleichter öffnen und seine Bedenken und Befürchtungen darlegen.
Wenn Sie noch mehr über das Coaching von Teams in schwierigen Situationen erfahren wollen, schauen Sie doch auch unter Technisches Coaching.
Viel Erfolg bei Ihrem nächsten Projektmanagement wünscht Ihnen Annette Kunow. . .
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