Newsletter: Gebannte Informationsflut

Guten Tag liebe Solopreneure, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer!

Nein, ich habe mich entschlossen, noch keinen Weihnachts-Newsletter zu schreiben, sondern über dem Umgang mit der Informationsflut.

Bei mir steht das Thema „Informationsflut- und wie ich damit am ressourcenschonendsten damit umgehe“ an erster Stelle.

Ich denke, diese Frage treibt nicht nur mich um.

Informationsflut contra ressourcenschonend

Ausgelöst wurde sie durch eine kleine Umfrage, die mir mit einem Newsletter ins Haus geflattert ist.

Dort standen diese 3 Fragen:

  • Wo stehe ich im Moment?
  • Von wo bist Du Anfang dieses Jahres gestartet?
  • Was hast Du bereits erreicht?
  • Wo bist Du ins Stocken geraten?

Es tat gut, mir diese Fragen zu beantworten. Denn so habe ich erkannt, dass es schon viele Ergebnisse gibt und ich zufrieden sein kann.

Vieles ist noch im Fluss. Na klar, auch mir geht es nicht anders als Ihnen.

Beispiel

Ich bekomme die Zusage, meine Bilder auf einer interessanten Kunst-Plattform zu präsentieren.

Es gab eine Bewerbung und dann das Telefonat mit der Zusage. Die Dame wird mich persönlich betreuen und ist nun interessiert, wann ich mein Profil hochstelle.

Ich überschlage kurz meine derzeitigen Verpflichtungen und sage „Na, bis Mitte Dezember werde ich es schaffen.“

Hörbare Enttäuschung dringt durch das Telefon. „Im Schnitt dauert es 2 Stunden, das Profil zu bestücken. Und Sie können uns Ihre Unterlagen auch per pdf schicken, dann pflegen wir die Daten ein“

Ich lasse mich breitschlagen „Ich versuche es  früher. Dann ist es ja gar nicht so viel.“

Kennen Sie das?

Auch hier möchte ich es dem Kunden recht machen, denn er setzt sich ja dann für mich ein.

Erst einmal ja eine Win-Win-Beziehung.

Nach 2 Tagen setze ich mit dann nach getaner Arbeit an das Profil.

2 Stunden?

Schaffe ich noch

Denn eigentlich bin ich auch für diese Aufgaben gut organisiert mit Bilderordnern und Fotos jeglicher Größe und Auflösung.

Aber hier wird ein Foto im Atelier erwartet.

Atelier?

Ja, hatte ich mal eins von 1990.  🙂 Das kann ich ja hier nicht nutzen.

Mir fällt ein kleines Video ein, das vor ein paar Jahren im Atelier gemacht wurde. Ich suche es, finde es aber nur auf meiner Website, leider nicht abspielbar.

Youtube hat wahrscheinlich seine Regularien geändert….

Nun habe ich statt einer Aufgabe schon zwei 🙂

  1. Kunst-Plattform: Profil erstellen
  2. Website Video reparieren

Wie bleiben Sie fokussiert?

Von dieser Problematik sind wir alle betroffen.

Statt nun an der Aufgabe bleiben zu können und sie erfolgreich abzuschließen, werden wir durch die Vielzahl der Anforderungen „zerfleddert“.

Und täglich kommen Newsletter mit neuen Ideen und Verfahren, die wir ausprobieren müssten …

… um was zu werden?

Die losen Enden verbinden

In dieser Situation habe ich eine Entscheidung für mich getroffen:

Ich werde erst einmal alle angefangenen Projekte vollständig abschließen, ehe ich mich mit neuen Ideen beschäftige.

Funktionierende Ablagesystem

Zum Glück habe ich ein für mich funktionierende Ablagesystem gefunden, wo ich sicher alle interessanten Links/News/Ideen abheften kann, um sie später (nach Beendigung der offenen Projekte) zur Verfügung zu haben.

Für mich ist das das Trello-Board. Mein Themen-Board sammelt alle Infos per E-Mail (Betreff= Kartenname). Später kann ich dann die einzelnen Karten einem Thema zuordnen.

Und die Suchfunktion erstreckt sich sogar in archivierte Listen.

In  einem Projekt-Board vervollständige ich die vorhandenen Projekte um Einzel-Schritte, Einfälle, Bilder etc., wenn mit dazu etwas in die Hände fällt.

Denn, auch wenn ich mich jetzt auf Informationsdiät statt Informationsflut setze: Die Welt dreht sich ja weiter.

3 Tagesziele

Jetzt bin ich bereit, täglich meine wichtigsten 3 Aufgaben konsequent abzuarbeiten und darauf fokussiert zu sein.

„1 h pro Tag“-Methode

Auch meine „Methode“, große ungeliebte Arbeiten zu erledigen, bewährt sich immer wieder: 1 h pro Tag.

Sie wirkt Wunder, denn es ist sehr schnell ein Fortschritt zu erkennen.

Aber diese Stunde erfordert volle Konzentration.

Bleiben Sie produktiv und gelassen! 😎


Online-Kurse „Stolperfallen im Projektmanagement“ ist fertig!

Ich habe zu den 15  Stolperfallen im Projektmanagement je ein Modul mit Hinweisen und Lösungen  erarbeitet

– Modul Stolperfalle 1: Überhaupt keine oder nur eine ungenügende Projektdefinition!

– Modul Stolperfalle 2: Wenn Zeitpläne und Ressourcen unvollständig oder ungenügend sind!

– Modul Stolperfalle 3: Wenn die Schlüsselinformationen nicht schriftlich festgelegt sind!

– Modul Stolperfalle 4: Wenn die Zielvorgaben zu vage sind!

– Modul Stolperfalle 5: Wenn eine unzureichende Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten vorliegt!

– Modul Stolperfalle 6: Wenn nicht alle für das Projekt wichtigen Personen in das Projekt eingebunden sind!

– Modul Stolperfalle 7: Wenn die Teammitglieder nicht für ihre Arbeit verantwortlich gemacht werden oder sich nicht verantwortlich fühlen!

– Modul Stolperfalle 8: Wenn auf oberster Unternehmensebene inkonsequent geführt wird!

– Modul Stolperfalle 9: Wenn die Kommunikation im Team schlecht ist!

– Modul Stolperfalle 10: Wenn die Teamführung schlecht ist!

– Modul Stolperfalle 11: Wenn Zeit- und Ressourcenkonflikte nicht gelöst werden!

– Modul Stolperfalle 12: Wenn die personellen Konflikte im Team nicht gelöst werden!

– Modul Stolperfalle 13: Wenn ungeeignete Systeme und Abläufe für die Projektplanung und Steuerung vorhanden sind!

– Modul Stolperfalle 14: Wenn der Fortschritt zu ungenau und/oder verspätet überwacht wird!

– Modul Stolperfalle 15: Es fehlt ein funktionierendes Claim-Management!

So können Sie sich genau das vornehmen, was gerade für Sie relevant ist .

Hier können Sie sich zum Online-Kurs anmelden.
(https://www.kisp.de/angebot/projektmanagement-stolperfallen-anmeldung/)

 

Und nun meine aktuellen Blogartikel.

Newsletter 05-08-2018

Der Newsletter war so eine kleine Bestandsaufnahme, die notwendig war nach einer kleinen Zwangspause. 🙂

 

Selbstführung in der Krise

Selbstführung in der Krise

 

Sabbatical – Welche großartigen Vorteile bringt es wirklich?

Sabbatical – Welche großartigen Vorteile bringt es wirklich?

 

und ein schöner Gastbeitrag mit interessanten Ideen auch gegen die Informationsflut. Mal ganz raus.

Gastbeitrag: Sabbatjahr: Ideen für die Auszeit

Bildnachweis: natucate.com

Facebook-Gruppe „Produktivität und Selbstführung“

In der Facebook-Gruppe „Produktivität und Selbstführung“ gibt es weiterhin rege Diskussionen über die Themen Produktivität und Selbstführung.

Und Sie sind dort auch immer herzlich willkommen.

Online- Bibliothek

Die Online-Bibliothek füllt sich mehr und mehr. Diesmal sind es  A-Z (A wie …) in Projektmanagement, A-Z (A wie …) in Business Coaching, A-Z (A wie …) in Kreativitätsmanagement und A-Z (A wie …) in CAE in deutsch und englisch.

Wenn Sie ein Thema vermissen, geben Sie mir Bescheid.

So, jetzt freue ich mich auf Weihnachten und das Jahresende.

Aber davor werden Sie sicher noch einen Gruß von mir erhalten.

Zum Schluss noch vielen Dank für den Zuspruch und die vielen Anregungen. Sie tun mir gut und spornen mich an.

Herzliche Grüße

Annette Kunow

 

Über Annette Kunow

Mein Name ist Annette Kunow und ich bin Hochschullehrerin, Künstlerin und Business Coach.

Seit 30 Jahren mache ich nun diesen „Trigat“ zwischen Hochschule, Unternehmen und Kunst. Ich schaffe es immer wieder, die Synergien zwischen diesen drei Standbeinen herzustellen.

Nur so funktioniert es: Durch die Tätigkeit in meinem Unternehmen KISP bereichere ich den Unterricht an der Hochschule in der Technischen Mechanik und im Projektmanagement mit Beispielen aus der Praxis.

In der Kunst kann ich dann meine andere Seite leben. Meine Bilder stelle ich mittlerweile weltweit aus.

Ich kann das alles gut integrieren und möchte keine dieser Seiten missen.

Technische Mechanik I Statik ÜbungenTechnische Mechanik II Elastostatik ÜbungenTechnische Mechanik III Dynamik Übungen

 

 

Text: Annette Kunow

Bildnachweis: Pixabay.com; Annette Kunow

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