Pünklichkeit, ein kleiner Trick, die Konkurrenten zu überholen

Pünktlichkeit, ein kleiner Trick, die Konkurrenten zu überholen

Wie ärgerlich, wenn eine Besprechung um 14.00 beginnen soll und die Entscheider treffen erst um 14:15 ein. Die anderen sitzen herum und können vielleicht noch ein paar Dinge telefonisch klären, mehr aber nicht.

Es ist nicht nur unhöflich, zu spät zu kommen (Fahrten haben ja alle), sondern ausgesprochen unwirtschaftlich.

Da sitzen nun 10 hoch dotierte Personen eine Viertelstunde herum, denn noch nicht einmal richtig entspannen oder eine Runde im Park drehen ist möglich. Und kosten:

Dann telefoniert der Besprechungsleiter nochmal 10 Minuten, usw. Und das mehrmals täglich. Unvorstellbar, oder!!!!
Bei Verzögerungen entstehen noch größere Verluste, von Pönalen mal ganz abgesehen.Und auf dem eigenen Schreibtisch bleibt die Arbeit liegen und muss nach dem Feierabend abgearbeitet werden.

Es viele Möglichkeiten zu verspäten

  • Sitzungen und Treffen
  • Verabredungen
  • Projektabschluss nach der Deadline

Ist man tatsächlich produktiver, wenn man unter Druck arbeitet?

In einer gewissen Weise braucht fast jeder ein wenig Druck. Aber Dauerdruck der ständigen Zuspätkommer schafft nicht nur Verdruss bei den Kollegen und Vertragspartnern, sondern auch Stress, der im Laufe der Zeit krank macht.
Im schlimmsten Fall kann dieser Mensch überhaupt nicht planen, oder er hat überhaupt keine Motivation zu arbeiten.

Pünktlichkeit- ein Mittel gegen Stress?

Ein wenig Druck braucht fast jeder. Immer mal wieder.

Manchmal hilft es, sich selbst eine Deadline zu setzen und diese dann zu veröffentlichen, um bei der Stange zu bleiben, zum Beispiel für die Bearbeitung eines längeren Projekts. Dann wird die Frist aber vorher genau geplant, damit zum Schluss kein Stress entsteht. Der kommt ja sowieso für Unvorhergesehenes.

So haben wir eine gewisse Spannung bis zum Ende, die die Leistung hoch hält. Es darf aber kein Riesenstress entstehen, dann wurde falsch geplant.

Ein paar Tipps aus der Praxis

  • Man setzt sich selbst eine Deadline, um ein (noch offenes) Projekt in einer bestimmten Zeit abzuarbeiten, und gibt diesen Termin nach Überprüfung bekannt.
  • Bei vorgegebenen Deadlines wird ein früherer Endtermin als Deadline in die Agenda eingetragen.
  • Bei Terminen, bei denen Pünktlichkeit erfordert ist, werden die Anreise incl. Parkplatzsuche und ein möglicher Stau mit eingeplant. Es spart nicht nur Nerven , sondern auch Knöllchen.
  • Erfahrungsgemäß ist die Dauer von 1,5 h eine gute Zeit für ein mittägliches Geschäftsessen, viele Besprechungen oder Treffen.
  • Besprechungen werden im Vorfeld genau durchgeplant, um die exakte Dauer zu erhalten. Diese Zeiten werden allen mitgeteilt und dann aber auch kontrolliert.

Oft sind die Mitarbeiter sehr stolz, das Tageschaos wieder einmal gemanaged zu haben. Aber dass sie erst selbst dafür sorgen, wollen sie ungern akzeptieren.

Wer ständig Überstunden machen muss, hat seine Arbeit nicht im Griff

Es gilt schon der Satz: Wer ständig Überstunden machen muss, hat seine Arbeit nicht im Griff.

Wenn man es als Coach überprüft, sieht man die Fehlschlüsse häufig sehr schnell und sehr deutlich.
Meist werden nicht die richtigen Prioritäten gesetzt und die Zeit mit unwichtigen Dingen verwendet.

Auch ein überladener Schreibtisch heißt nicht, dass der Mitarbeiter sehr fleissig oder sehr faul ist. Er hält keine Ordnung und / oder keine Lust aufzuräumen.

Tatsache ist, dass eine Arbeit, die früher fertig ist, noch einmal einer inneren Kontrolle unterzogen werden kann. Das macht das Unterbewusstsein ohne unser Zutun.

Und eine frühere Abgabe macht sogar einen guten Eindruck.

Fazit

Ein gewissen Druck braucht jeder, aber Dauerstress ist ungesund. Durch Setzen einer Deadline oder eine Vorverlegung eines wichtigen Termins um ein paar Tage schafft den nötigen Freiraum, Aufgaben entspannt durchzuführen.
Eine richtige Planung von Aktivitäten und die Priorisieren der anstehenden Aufgaben schaffen einen klaren Tagesablauf.

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